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Bericht vom 5. August, gesprochen von Heidi

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Dies ist eine Tonaufnahme von Heidi vom Dienstag, den 5. August, aus technischen Gründen erst heute. Bitte entschuldigen Sie, Heidi hat nicht bemerkt, daß keine Nachrichten vom Handy gesendet wurden. Sie kennen bestimmt auch jemanden, der nicht besonders flüssig mit neuer Technik umgeht. Ja, so ist Heidi, am liebsten nur telefonieren.

Die Tonaufnahme hier als Text

Hallo liebe Freunde, ich muss mal wieder berichten, hat meine Tochter gesagt. Ja, jetzt bin ich schon 5 Tage unterwegs und es kommt mir vor, wie 3 Wochen. Man erlebt so viel. Es ist wunderschön. So, eigentlich, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich bin jetzt in den deutschen Ländern gewesen, bei den Sorben, bei den Tschechen, Österreich, Slowakei, Ungarn, Serbien und heute in Montenegro gelandet. Die Menschen sind alle sowas von freundlich! Wir werden andauernd zum Essen und Trinken eingeladen und alle mit so viel Herz. Also es ist unwahrscheinlich. In Montenegro heute – die Leute haben noch nie einen Oldtimer gesehen. Die stehen davor, wie vor einem Ufo. Es gibt viele Leute, die deutsch sprechen, die im Urlaub sind bei ihren Eltern und in Deutschland arbeiten. Also ganz interessant, wen man alles so kennen lernt. Wetter ist super. Natürlich haben wir auch schon schlimme Unwetter erlebt, ein Abend in Ungarn. Budapest hat mir besonders gut gefallen. Das habe ich gar nicht gedacht, dass das so schön ist. Ja es geht immer weiter und weiter. Heute in den Bergen hat Hudo zwei mal gekocht. Naja, da mussten wir ihn abkühlen lassen. Aber er läuft sonst super. Alles ist schön. Morgen wollen wir nach Kosovo und die deutschen Soldaten dort besuchen. Ich habe nicht viel gesagt bisher, weil ich eine Journalistin neben mir habe, Sabine Klier, die für die B.Z. berichtet. Ich verweise also auf die B.Z., weil sie jede Stunde irgendwas erzählt. Alles mögliche, ich finde auch Details, die ich gar nicht berichten würde. Sie macht das so süß, es ist ganz toll. Es macht unheimlich viel Spaß. Es gibt überhaupt keine Differenzen und wir sind beide ganz glücklich. Sie ist dankbar, dass sie mich begleiten darf und macht ihren Job ganz toll. Ja, wie ich es mir vorgestellt habe, eine Traumreise! Gute Nacht.

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HUDO rundet 70.000 KM

Video Gepostet am Aktualisiert am

Für diejenigen, die die B.Z. Berichte nicht verfolgen, hier ein Video daraus.

Heidi in Budapest, mit nassen Füßen

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Beifahrerin (bis Istanbul) Sabine Klier berichtet in der B.Z. über unsere Fahrt.  Ich selber werde bestimmt bald wieder schreiben. Hier sind einige Fotos. Das ist doch schon was!

Übrigens könnt ihr meinen Fortschritt ganz genau verfolgen – einfach auf „GPS Standorte“ hier auf meinem Blog klicken.

Bis bald!

Warum Heidi sich 4 Tage lang verstecken musste

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Endlich ist es soweit. Ich bin tatsächlich auf meine große Weltreise gestartet. Nach großen Anfangsschwierigkeiten habe ich selbst nicht mehr daran geglaubt. Nach langen Vorbereitungen hat mein Beifahrer am 2. Mai gesagt er hat „Rücken“ und er kann nicht mehr mit mir fahren. Das war fürchterlich. Die Presse hat mir aber geholfen und wir haben einen anderen Beifahrer gefunden. Jordane, das Gegenteil von Reinhard, der 65 war, war er 25 ohne Führerschein. Das fand ich sehr lustig, endlich mal einer, der mir mein Lenkrad nicht weg nehmen will. Und es hat alles sehr gut begonnen.
Wir sind mit großem Brimborium am Olympiastadion, Hotel Kempinski, Brandenburger Tor gestartet. Das Geräusch im Motor, was sich vorher schon angekündigt hatte, wurde immer lauter und ich bekam Angst, damit eine große Tour zu machen. So kann ich einfach nicht fahren! Ich bin umgekehrt, gleich nach dem Start und bin zurück nach Rheinsberg gefahren, wo mein zweiter Ersatzteilspender Hudson stand. Wir haben alles nochmal kontrolliert, was sein könnte. Rund um den Motor herum, wo dieses Geräusch herkommt, wir konnten es nicht finden. Ich hab dann kurzerhand die Entscheidung getroffen, wir bauen den anderen, nicht vorher durchgesehen Motor vom Ersatzteilspender in den Wagen ein. Es war eine riesen Anstrengung und die Mechaniker waren fantastisch – von Timo Gottschalk – die haben Tag und Nacht gearbeitet und es hat fast drei Tage gedauert bis alles soweit war. Und erstaunlich, der Motor lief und das Geräusch war weg. Das war der Beweis, daß der erste Motor, den ich für viel Geld habe überholen ließ, nicht in Ordnung war. Wir wollten an dem Tag losfahren, aber dann machte der Vergaser nicht mehr mit. Dann musste der ausgebaut werden.
Dann war es endlich am 31. soweit, ich habe Rheinsberg verlassen. Die Tage davor habe ich mich mit Mütze und Sonnenbrille in Rheinsberg versteckt, dass mich keiner sieht, denn ich war ja eigentlich schon 4 Tage vorher gestartet. Es war mir sehr peinlich, aber es war die richtige Entscheidung. Allerdings haben Jordan und ich uns in den Tagen nicht mehr gut, wir bekamen Differenzen und haben uns getrennt.
Nun stand ich wieder da, zum zweiten Mal ohne Beifahrer und der Zufall ergab sich, dass ein Mann, der schon ein paar Mal angerufen hatte, um mitzufahren, sich wieder meldete. Ich habe gedacht das ist dann vielleicht doch der Richtige. Wir haben uns am Auto getroffen und das Verständnis gegenüber dem Hudson, wie man daran arbeiten kann, war sehr groß. Okay, wir haben gesagt wir fahren.
Aber großes Problem, er hat eine Woche zu Segeln, bei einer Weltmeisterschaft in Kiel, auf die er sich lange gefreut hat. Und das muss er machen. Also Entscheidung, ich fahre alleine bis Istanbul und Patrick Heinrichs fliegt dort hin und wird am 9. August einsteigen. Ja, das ist also alles heute gewesen, alles an einem Tag.
Ich bin dann los gedüst, erst mal wie ein Tourist, von Rheinsberg nach Potsdam. Es war eine wunderschöne Tour… Dann auf die Autobahn, dann durch eine Walachei, wo ich dachte, das ist ja schon eine richtige Weltreise, wo bist du denn hier? Einsam und verlassen, keine Tankstellen, kleine schlechte Wege. Ich bin da lang gebrettert, es hat richtig Spaß gemacht. Ja und dann bin ich 350 Km gefahren bis Zittau. Da war ich dann um Mitternacht.
Und ich bin sowas von glücklich, dass der Wagen läuft.  Hudo hat sich soooo prima angestellt. Ich hab ihn nur gelobt unterwegs. Und ich bin der glücklichste Mensch der Welt, daß jetzt endlich die Fahrt begonnen hat. Ich werde jetzt ständig berichten, denn ich möchte, daß ihr daran Anteil nehmen könnt. Gute Nacht.

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Abfahrt diesen Sonntag!

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Entschuldigt bitte den kurzen Beitag, denn ich habe noch sooooo viel zu tun!

Es geht los um 10 Uhr am Olympischen Platz, 11 – 12 Uhr Hotel Kempinski,  13 Uhr Siegessäule bis Brandenburger Tor,  Unter den Linden, Leipziger Str. , an der Mauer entlang nach Köpenick, Autobahn Dresden.
Wünscht mir Glück!
Heidi

Ein neuer Beifahrer musste her !

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Statt zu lesen, könnt ihr hier meine Stimme hören

Okay, was ist neu, nachdem es lange nichts gegeben hat? Ich hab eine Woche
lang geheult, weil mein Beifahrer mir abgesagt hat. Das war ein richtiger Schock
und ich habe erstmal eine Weile gar nichts gemacht.

 

Dann hat die Presse darüber geschrieben und ich habe über 100 Bewerbungen
bekommen. Ganz gute Leute, ganz viele die mitfahren wollen,
stückchenweise, ganze Strecken…
manche können Sprachen sprechen…
andere sind Mechaniker – können aber keine Sprachen sprechen…
Also alles mögliche war dabei. Und da bin ich noch verwirrter gewesen, weil wen
nimmt man nun? Und das Auto, auch noch nicht ganz fertig. Also am liebsten hätte
ich aufgegeben, aber, wer mich kennt, weiß, aufgeben gibt’s nicht. Also habe ich
mich wieder erholt und mich über Pfingsten für einen Beifahrer entschieden. Und
jetzt bitte nicht lachen, es ist der jüngste von allen und er hat gar keinen
Führerschein! Aber er kann selbst lachen darüber und er kann Motorrad fahren, das
ist ja auch schon was. Den Führerschein macht er jetzt und da bin ich sicher, der
nimmt mir mein Lenkrad nicht weg. Da kann ich alleine fahren.
Und das Auto ist jetzt langsam, langsam… Es hat ewig mit dem Motor gedauert.
Jetzt läuft er. Kühlung und Elektrik sind noch nicht perfekt aber das geht jetzt
schnell. Hudo kommt also noch etwas zur Erholung in die Klinik bevor es los geht.

Nun die Hauptsache – der Starttermin klappt nicht mehr. Das schaffe ich gar nicht.
Ich habe um 5 Wochen verschoben, also ich verlasse Berlin am 27. Juli mit dem
jungen Mann, der noch anonym bleibt, sonst frisst die Presse den auf oder mach
ihn mir schlecht und das möchte ich gar nicht. Er wird fotografieren und filmen und
er möchte die ganze Zeit dabei bleiben, um es aus einem Guss zu dokumentieren.
Ob das klappt, werden wir sehen. Ich werde noch ein paar Menschen bitten, für die
Not da zu sein, die einspringen können. Irgendwann musste ich eine Entscheidung
treffen.
Ich danke allen, die sich beworben haben. Es waren auch ein drittel Mädchen
dabei, finde ich ganz toll. Aber wenn z.B. eine Studentin sagt, sie bricht ihr Studium
ab… das geht doch gar nicht, das nehme ich nicht. Oder wenn ein toller Mann dabei
ist, der aber einen 10-jährigen Sohn hat… das geht auch nicht, daß er den 2 Jahre
nicht sieht!

So weit heute. Ich halte euch auf dem laufenden!