Heidi

Heidi im Kasachischen Fernsehen. Morgen geht die Fahrt weiter.

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Morgen fährt Heidi weiter, Richtung China. Verfolgen Sie ihren Fortschritt über den Button „Aktueller GPS Standort“ in der Navigation. Unten sehen Sie Beiträge aus dem Kasachischen Fernsehen!

Fotobericht mit Texten

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Tankstelle aus Deutschland importiert
Tankstelle aus Deutschland importiert
Irgendwo hinter Korday, 2km von der Autobahn ab, steht diese Deutsche Tankstelle. Nur mit 0,60 Cent der Liter. Und  in den 80 Liter Tank gehen 81 rein. Das war ganz schön knapp.
Irgendwo hinter Korday, 2km von der Autobahn ab, steht diese Deutsche Tankstelle. Nur mit 0,60 Cent der Liter. Und in den 80 Liter Tank gehen 81 rein. Das war ganz schön knapp.
Die super Straße nach Almaty zieht sich hoch, sodaß es in meinen Ohren knackt.Hudo sagt auch einmal Puff, das heißt, ich bin 84 Jahre alt.
Die super Straße nach Almaty zieht sich hoch, sodaß es in meinen Ohren knackt.Hudo sagt auch einmal Puff, das heißt, ich bin 84 Jahre alt.
Auf der Strecke waren über 10km schön beschnittene Bäume. Manche schaffen es und manche nicht.
Auf der Strecke waren über 10km schön beschnittene Bäume. Manche schaffen es und manche nicht.
Von der Straße aus sehe ich einen alten Friedhof. Da muß ich hoch. Mal von der Straße ab.
Von der Straße aus sehe ich einen alten Friedhof. Da muß ich hoch. Mal von der Straße ab.
Der Friedhof wird wohl nicht mehr besucht.
Der Friedhof wird wohl nicht mehr besucht.
Endlich mal keine Menschen,die ständig fragen, was ist das für eine Marke, wo bist Du her, wie heißt Du, ich heiße ........
Endlich mal keine Menschen,die ständig fragen, was ist das für eine Marke, wo bist Du her, wie heißt Du, ich heiße ……..
Auf der rechten Seite ist die ganze Zeit eine riesen Bergkette, welches Gebirge?
Auf der rechten Seite ist die ganze Zeit eine riesen Bergkette, welches Gebirge?
Einfahrt nach Almaty
Einfahrt nach Almaty
Hudo  vorher und........
Hudo vorher und……..
Hudo nachher.  Schaumbad mit Kopfwäsche und Unterboden
Hudo nachher. Schaumbad mit Kopfwäsche und Unterboden
Ich hätte jetzt auch gerne eine Dusche,aber wie findet man ein kleines Hotel?
Ich hätte jetzt auch gerne eine Dusche,aber wie findet man ein kleines Hotel?
Mitten in der Stadt zwei Mädchen mit Esel
Mitten in der Stadt zwei Mädchen mit Esel
Auch sie gucken Hudo an, aber sie reden nicht,lächeln mich aber mit ihren schönen dunklen Augen an
Auch sie gucken Hudo an, aber sie reden nicht,lächeln mich aber mit ihren schönen dunklen Augen an
Besonderes Interesse finden die Menschen an meinen Familien Fotos am Armaturenbrett
Besonderes Interesse finden die Menschen an meinen Familien Fotos am Armaturenbrett
Sie wollen wissen, wer mein Mann ist und wo er denn nun ist. Bei den Enkelkindern, schauen sie etwas verwundert, bis ich Ihnen klar gemacht habe,Kinder der Kinder
Sie wollen wissen, wer mein Mann ist und wo er denn nun ist. Bei den Enkelkindern, schauen sie etwas verwundert, bis ich Ihnen klar gemacht habe,Kinder der Kinder
Im Hudo müßte mal aufgeräumt werden .Ich habe zwar ein Verzeichnis, aber das stimmt nicht mehr
Im Hudo müßte mal aufgeräumt werden .Ich habe zwar ein Verzeichnis, aber das stimmt nicht mehr
Sicherheitshalber, damit ich auch zurück finde
Sicherheitshalber, damit ich auch zurück finde
Heute scheint wieder die Sonne. Es ist Sonntag und wie überall auf der Welt gibt es den Markt. Sie winkt mich ran,sie möchte das Foto sehen
Heute scheint wieder die Sonne. Es ist Sonntag und wie überall auf der Welt gibt es den Markt. Sie winkt mich ran,sie möchte das Foto sehen
Sie mag ihre Goldzähne
Sie mag ihre Goldzähne
Feierabend
Feierabend
Im Fußraum ist die Reservebatterie, womit ich mit dem Umwandler auch schnell alle Geräte  wieder laden kann
Im Fußraum ist die Reservebatterie, womit ich mit dem Umwandler auch schnell alle Geräte wieder laden kann
Und das ist die Audi Lichtmaschine von Iris meinem Helden Dr. IRIS und Bulam aus Shymkent, die auf ihr Land stolz sind und ich Kasastan immer in guter Erinnerung behalten werde
Und das ist die Audi Lichtmaschine von Iris meinem Helden Dr. IRIS und Bulam aus Shymkent, die auf ihr Land stolz sind und ich Kasastan immer in guter Erinnerung behalten werde

GOOOOD MOOOORNING Erzurum!

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2014-08-18 07.35.54 (Kopie)
GOOOOD MOOOORNING Erzurum!

..oder nein, du sollst nicht singen Troubadix!

Letzte Nacht 3:15 ich war gerade so schön nach unserer bisher längsten Etappe (460 Km) eingeschlafen als ich plötzlich senkrecht im Bett stand.

Da unser Hotel keine Klimaanlage hat und auch nachts noch Temperaturen jenseits von 25 Grad im Zimmer hatte ich die Fenster weit offen . Und plötzlich fingen sie an zu singen. Erst einer und dann immer mehr!

Die Muezzine gaben ihr Montagmorgenkonzert und sangen nach 5 Minuten vielstimmig ihre Ode an den Propheten und Allah.

Das sorgte dann für eine leicht zweigeteilte Nachtruhe, auch wenn ich danach ob der anstrengenden „Sonntagsausfahrt“ mit Heidi und Hudo wider komatös im Schlaf versank bis mich die Morgensonne wachküsste.

Aber zurück zu Gestern:

Nachdem wir uns vorgenommen hatten, lieber vom frühen Nachmittag an in den kühleren Abend hin die Bergetappe in die größte Stadt der Osttürkei Erzurum zu starten, hatten wir noch etwas Zeit für die Dinge die man Sonntags sonst so macht: Bürokram, Hudo‘s Tachoproblem auf den Grund zu gehen, kurz zur „Raubtierfütterrung“ (Heidi sorg jetzt immer ganz toll dafür das ich regelmäßig esse um bei Laune zu bleiben ;O).
Und dann gingen wir nochmal in die alte ehemalige Kreuzritterkirche. Wo abends noch live gesungen wurde war jetzt eine bunte Ansammlung von Läden und das Cafe „Taj Mahal“
Nachdem wir die Platzfrage geklärt hatten, es sah erst nach strenger Geschlechtertrennung aus, kamen aus einer Dreiergruppe klassisch aber modisch gekleideter junger Frauen eine einzelne vorsichtig herüber nachdem wir kleinere Probleme mit dem Bestellen in der Landessprache hatten. Um es kurz zu machen es entwickelte sich ein ganz tolles Zusammensein mit Elif, Sema und nochmal Elif die hervorragend Englisch sprachen und mit allen modernen Kommunikationsformen wie Instagram, Facebook, Smartphones und dergleichen bestens vertraut waren und uns auch gleich auf Instagram folgten und liebe Bildergrüße sendeten als wir noch im Auto waren.

Dann fuhren wir los und spulten die ersten Kilometer problemlos bei mittlerweile 37 Grad ab.

Der Tacho hatte sich beruhigt (ich hatte ihm ein wenig Öl durch die 4mm Serviceöffnung verpasst), leider fing er 300 Km später mit einer 12 Ton Musik an uns zu unterhalten und stellte eine halbe Stunde später den Dienst ein.
Mitten auf der Etappe fand Heidi zur Linken einen schönen See der inmitten der Anatolischen Hügellandschaft lag und ein auf Stelzen gebautes Seerestaurant (wo einige Gäste versuchten ihr Mittagessen in Fischform selbst angelten) bot.

Also Heidi in bester Rallyemanier link turn 180 Grad über die Gegenfahrbahn und runter zum See, wobei der gute Hudo sich kräftig auf die Seite wie einst die Ente meiner Freundin am Ernst Reuter Platz…

Auch hier half uns wieder ein ganz liebe junge Frau die zu Besuch bei ihren Verwandten war mit den Sprachhürden, denn jetzt geht es langsam raus aus den Gebieten wo man mit Englisch problemlos weiterkommt.

Zum Abend hin kamen die Berge und wir passierten mehrere Pässe mit über 2000 Metern relativ problemlos und nur unser Zusatztank macht uns etwas Sorgen weil wir es noch nicht geschafft haben von den nominell 75 Litern mehr als 15-20 Litern zu verwenden. Hier gibt es noch reichlich Tankstellen, wenn auch wie Gestern mal eine wegen Benzinmangel oder Stromausfall durchs Raster fällt.

In Ercincan entschlossen wir uns, trotz der späten Tageszeit, noch weiter zu fahren und erreichten nach rd. 9 Stunden Ersurum in 2000 Metern Höhe gegen Mitternacht. Die Hotelsuche entpuppte sich als schwieriger als vermutet, da niemand Hudo ein Obdach (Garage) bieten konnte, aber letztendlich kamen wir unter und Hudo wurde vom Nachtportier persönlich bewacht.

Erzurum ist der größte Skiort der Türkei und liegt in Mitten einem Plateau von höheren Bergen wo die Skigebiete sind.

Leider wurde sie 1939 bei einem Erdbeben schwer zerstört, so das nicht viel Altes übrig ist, Aber Heidi hat eine schöne Moschee ausgemacht die wir noch besichtigen wollen bevor es nach Georgien weiter geht.

Patrik out

Tag eins als Co-Pilot

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Und dann wurde Hudo „in die Mangel“ genommen und wir HERZLICHT in Ankara in Empfang genommen. DANKE SEREF AUTO Hayrettin und sein Sohn Kayhan
Und dann wurde Hudo „in die Mangel“ genommen und wir HERZLICHT in Ankara in Empfang genommen. DANKE SEREF AUTO Hayrettin und sein Sohn Kayhan

Team Heidi hetzt voran…

Heute stand eine lange Etappe von Istanbul nach Ankara an um in Richtung Kaspisches Meer ein wenig Zeit aufzuholen.
Philosophisch betrachtet ist das natürlich Blödsinn, denn Zeit kann man nur leben und genießen aber niemals „aufholen“ und schon gar nicht vergeuden, denn wir bewegen uns in ihr vorwärts und die Kunst ist sie zu nutzen und zu genießen.

Aber chronologisch, einige Leser auf unserer Webseite wollten ja mehr Überblick beim Lesen..:
Morgens 5:00 Frühstück und Abfahrt nach Verabschiedung von unseren Freunden vom NDR und der B.Z.
6:00 fahren durch ein wunderschönes langsam erwachendes Istanbul kurz nach Sonnenaufgang.
Meine ersten Kilometer auf Hudos Beifahrersitz sind beeindruckend.
Man spürt die alte Technik mit jeder Bewegung, jedem Geräusch und jeder Vibration wie sich Zahnräder Kolben und Fahrwerk bemühen uns auf der Straße zu halten.
Dann der Bosporus zur rechten das alte Istanbul zu Linken und die Europabrücke im Blick, das Tor nach Asien. Aber der Verkehr nimmt zu und wir müssen weiter. Und gegen 7:30 verlässt Team Hetzer mit Hudo das alte Europa und wechselt zum ersten Mal auf dieser Reise den Kontinent.

Gegen 9:00
Kurze Pause und alle bekommen ihre Wasserration (Hudo mehr als wir). Ich entferne das Nummernschild vor dem Kühler und bringe es an der Stoßstange an um die Kühlung zu verbessern, denn der Tag wird heiß das merkt man jetzt schon.
10-12 Uhr
Wir kommen gut voran, aber die Topografie verändert sich wir tauchen in die Berge ein und Hudo hat zu ackern, schließlich muß er mit seinen (im Vergleich zu heute) wenigen Pferdestärken die ganze schwere Fuhre in der Hitze die Anstiege hochbringen.
Zwischenstopps zum Wasserfassen. Da wir noch Probleme mit dem Benzinumpumpen aus dem Zusatztank haben und daher nicht genau wissen wie viel wir wirklich verbrauchen will Heidi den Haupttank einmal „Auslitern“ als fahren bis er komplett leer ist. Dann kur ein paar Liter aus dem Reservekanister rein und an die Tanke
13:00
Wir treffen beim Tankstopp die Teilnehmer der Black Sea Circle Charity Rally. Die unser Projekt kennen und mit uns Fotos und Unterschriften tauschen. Bezeichnenderweise ist der eine Kollege ein Nachbar von Heidi und mir in Charlottenburg keine 300 Meter weg Berliner sind halt immer da wo die Post abgeht ;O)

14:00
Wir nähern uns mit Großen schritten der Türkischen Hauptstadt wo wir einen Werkstattkontakt vom Deutschen Stammtisch in Sofia aufsuchen wollen um Hudo einen kleinen Service zu gönnen.
15:00
Wir werden HERZLISCHST von Hayrettin und seinem Team von SEREF Auto begrüßt werden.
3 Mechaniker und der Chef persönlich machen sich über Hudo her! Hier ein neuer Filter, dort die Tachowelle erneuert, im Kühler den Überlauf optimiert und wieder mit Frostschutz aufgefüllt, Großer Abschmierservice (muß bei so einem Oldtimer alle paar tausend Kilometer sein.)
Und dabei immer nette Benzingespräche, die der Sohn des Hauses Kayhan teilweise parallel(!) simultan übersetzt.

Plötzlich steht ein Fernsehteam vom Canal D aus Ankara in der Werkstatt und möchte Heidis Reise dem Publikum in der Türkei präsentieren.
Heidi ist in ihrem Element und überträgt ihren Spirit auf die Journalistin alle sind elektrisiert und die Mechaniker stolz darauf an Hudo Hand anlegen zu können.
Zuletzt wir noch die arg gebeutelte Berliner/Deutsche Standarte auf dem linken Kotflügel sachgerecht „aufgerichtet“.

SCHON 19:00
..und wo bitte geht’s nach Ankara? Ach ja wir sind ja schon da, aber jetzt muß die Stadt erobert werden, denn wir wollen uns endlich für so viel Hilfe und Freundlichkeit mit einem Essen Bedanken, nachdem Hayrettin darauf bestand Hudo und uns kostenlos beherbergt zu haben!!!
Also folgen wir seinem Sohn und dessen Freundin Dilek zu einem wirklich schönen türkischem Restaurant mit Geranien gerahmter Terrasse.
Hier wird auch endlich der Magen des Co-Piloten wieder gefüllt, der seit dem Mittag neben Heidi (die sich scheinbar von Luft und Benzingeruch ernährt -keine Ahnung wie sie das macht-).
Gemischte Vorspeisen, Grillspieße und Beilagen und zum Abschluss noch typische Türkische Nachspeisen. Dazu gaaaaanz tolle Gespräche mit Kayhan und Dilek die im Übrigen Deutschlehrerin hier in Ankara ist.
Er kommt übrigens in 2 Wochen nach Berlin und wir würden uns freuen wenn die Heimgebliebenen Heidifans ihm bei der Ankunft genauso lieb helfen würden wie er uns.
Hier seine Emailadresse: kayhan409@gmail.com

Inzwischen 23:00
Wir fahren in Richtung der alten Innenstadt Ankaras zu unserem Hotel. Leider ist die Zufahrt zur Parkgarage für Hudo’s Gardemaße zu eng und zudem fehlen 5cm „Kopffreiheit“….
Heidi zeigt ihr ganzes Können und wendet den Hudson quasi auf der Stelle in 10-15 Zügen!

Und dann fallen wir beide stehend K.O. von diesem 150% Tag in Bett. Ich selbst erwache Nachts AUF dem Bett liegend mit laufendem Notebook neben mir, keine Ahnung wie es dazu kam.
Aber die Nacht davor hatte auch nur 2 Stunden Schlaf.

So, nun bin ich gleich voll Eingetaucht in die Reise, habe gestaunt, geschwitzt, geschraubt und als Wichtigstes einen Vorgeschmack darauf bekommen wie viele wahnsinnig nette Menschen uns in diesen 2 Jahren begegnen können!
Manch einer erlebt in 2 Wochen Pauschalurlaub weniger wie „Team Heidi mit Hudo“ nur Gestern.

Patrik out

Bericht vom 5. August, gesprochen von Heidi

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Dies ist eine Tonaufnahme von Heidi vom Dienstag, den 5. August, aus technischen Gründen erst heute. Bitte entschuldigen Sie, Heidi hat nicht bemerkt, daß keine Nachrichten vom Handy gesendet wurden. Sie kennen bestimmt auch jemanden, der nicht besonders flüssig mit neuer Technik umgeht. Ja, so ist Heidi, am liebsten nur telefonieren.

Die Tonaufnahme hier als Text

Hallo liebe Freunde, ich muss mal wieder berichten, hat meine Tochter gesagt. Ja, jetzt bin ich schon 5 Tage unterwegs und es kommt mir vor, wie 3 Wochen. Man erlebt so viel. Es ist wunderschön. So, eigentlich, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich bin jetzt in den deutschen Ländern gewesen, bei den Sorben, bei den Tschechen, Österreich, Slowakei, Ungarn, Serbien und heute in Montenegro gelandet. Die Menschen sind alle sowas von freundlich! Wir werden andauernd zum Essen und Trinken eingeladen und alle mit so viel Herz. Also es ist unwahrscheinlich. In Montenegro heute – die Leute haben noch nie einen Oldtimer gesehen. Die stehen davor, wie vor einem Ufo. Es gibt viele Leute, die deutsch sprechen, die im Urlaub sind bei ihren Eltern und in Deutschland arbeiten. Also ganz interessant, wen man alles so kennen lernt. Wetter ist super. Natürlich haben wir auch schon schlimme Unwetter erlebt, ein Abend in Ungarn. Budapest hat mir besonders gut gefallen. Das habe ich gar nicht gedacht, dass das so schön ist. Ja es geht immer weiter und weiter. Heute in den Bergen hat Hudo zwei mal gekocht. Naja, da mussten wir ihn abkühlen lassen. Aber er läuft sonst super. Alles ist schön. Morgen wollen wir nach Kosovo und die deutschen Soldaten dort besuchen. Ich habe nicht viel gesagt bisher, weil ich eine Journalistin neben mir habe, Sabine Klier, die für die B.Z. berichtet. Ich verweise also auf die B.Z., weil sie jede Stunde irgendwas erzählt. Alles mögliche, ich finde auch Details, die ich gar nicht berichten würde. Sie macht das so süß, es ist ganz toll. Es macht unheimlich viel Spaß. Es gibt überhaupt keine Differenzen und wir sind beide ganz glücklich. Sie ist dankbar, dass sie mich begleiten darf und macht ihren Job ganz toll. Ja, wie ich es mir vorgestellt habe, eine Traumreise! Gute Nacht.

Foto8-8-14

Hudo wird wüstentauglich

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Image

Hudson, der Neue oder auch HUDO genannt, wird oft von mir gefahren und ich erstelle eine Liste, was alles verändert werden und gecheckt werden muß. Bisher sind es 3 Din A4 Seiten. Eigentlich ist keine Fahrt reibungslos verlaufen. Wenn der Motor plötzlich aus geht ist das ein Schreck, aber inzwischen weiß ich, es ist entweder ein Kurzer in der Elektrik oder der Autovac hat wieder kein Benzin nachgezogen.  Also Hudo will Aufmerksamkeit. Ich fummele am Lichtschalter auf dem Lenkrad herum, so lange bis er plötzlich wieder Strom hat und ich starten kann. Wenn es das nicht ist, dann muß ich mit dem 16er Maulschlüssel, Schraubenzieher und 2 L Benzin und einem Trichter an den Autovac und ihn befüllen. Und weiter geht die Testfahrt.  Ich weiß, daß ich die 6V auf 12V umbauen werde und natürlich schmeiße ich den Autovac raus. Aber ich will noch einige Fotoaufnahmen machen und Tests durchführen bevor ich ihn endgültig auseinander nehme. Auf jeden Fall ist er der Richtige. Mit seinen 60 PS soll er angeblich 90 Km/h fahren. Er hat aber auf der Avus schon 110 gebracht.