Fahrzeugtechnik

Technikdaten lt . Zulassung

Hudson Model Great eight Coach Bj. 1930
Hubraum 3197 ccm
Leistung 44 kW bei 3600 Umdrehungen
Trockenkupplung mit unsynchronisiertem 3 Gang Getriebe auf die Hinterachse per Kardanwelle
Breite 175 cm heute gemessen
Höhe 195 cm …manchmal zu hoch….
Länge noch unbekannt aber laaang
Gewicht leer schlanke 1520 Kilo
Im Moment gefühlte 3 Tonnen..
Reifengrösse 5.50 auf 18 Zoll Felge mit abnehmbaren Felgen an festem Radstern aus 10 Holzspeichen

 

Die Kommentarfunktion auf dieser Seite wurde abgeschaltet. Alle Kommentare bitte über den Navigationsreiter  Kommentieren + Diskutieren.


 

20140908_103130 (Kopie)20140908_103105 (Kopie)20140908_103116 (Kopie)

Es tummeln sich jede Menge Oldtimer Fachleute, Fans, Tüftler, usw hier in Heidi’s Blog. Damit ihr euch ausleben könnt, hier eine eigene Rubrik.

8.9.2014 Hilfe, Tacho !

Seit der Osttürkei ist unser Tacho kaputt. Erst war es die Welle die gebrochen war und dann diese seltsamen Geräusche, die ihr euch (siehe unten)  vielleicht schon angehört habt und die zum Ausfall führten. Der Ersatztacho lief leider nie und jetzt versuche ich aus zwei unterschiedlich defekten einen gehenden zu bauen.

Vielleicht könnt ihr mir dabei helfen, denn ich muß den Antrieb umbauen (da wo die Welle reingeht ist ein kleines Getriebe mit Innenvierkant dieser ist bei dem ansonsten funktionierenden Tacho defekt und muß verpflanzt werden nur wie bekomme ich den raus? (siehe Bilder) Muß ich diese kleine Platte abhebeln und/oder die innenliegende Schraubscheibe mit den 2 Löchern herausschrauben?

Aus Erfahrung weiß ich das alte Tachos sehr empfindlich auf grobe Behandlung reagieren und habe daher größere Krafteinwirkungen vermieden. Aber ev. an der richtigen Stelle gedreht geht ja alles.


17.8.2014 Musik vom Tacho


16.8.2014 Patrik hat einem Hinweis von gestern geantwortet, und damit mache ich jetzt den Start. Bitte sendet Kommentare nach Herzenslust! Patrik wird sie definitiv bearbeiten und Heidi während der Fahrt berichten.

Guten Tag Herr Michael,

ich wollte ihnen einfachheitshalber direkt antworten. Hudo’s Kühlsystem wurde beim Aufbau des Wagens eigentlich verbessert und mit aktueller Technik versehen (elektrischer Lüfter am Kühler mit neuem Aluminium Kühlnetz. Dazu eine aktuelle Wasserpumpe die effizient den Kühlwasserstrom durch den Block befördert. Ich habe mich noch nicht in das „Workshop Manual“ das wir mitführen einlesen können, ob das Auto im Original über eine einfach Syphonkühlung per Schwerkraft/Temperaturunterschieds-Umlauf hatte oder auch schon über eine Wasserpumpe verfügte.

Der obere Kühlwasserabgang aus dem Kopf sieht jedenfalls danach aus.

Die Regelung der Wasser- und damit Wärmestroms erfolgt nicht über ein Thermostatventil wie bei späteren Autokonstruktionen, sondern über eine Jalousie am Lufteinlass des Kühlers, die bei kühleren Temperaturen manuell vom Fahrer bedient wird und eben dafür sorgt, dass der Kühler dann weniger mit Luft durchströmt wird und das Wasser „auf Temperatur“ bleibt.

Leider ist es zur Zeit SEHR warm (30-35 Grad) und der Wagen ist recht schwer beladen mit allen Utensilien die wir so brauchen. Daher ist auch diese Kühlsystem hier hart an seiner technischen Grenze und dem entsprechen sind die Wassertemperaturen am oberen Limit.

Hinzu kommt, dass wir unter dem Kühlerdeckel das Überlaufröhrchen haben, das nicht wie bei geschlossenen Kühlsystemen von Nachkriegsfahrzeugen per Federventil im Deckel gesteuert wird, sondern einfach 2 cm unterhalb des Deckels endete.

Hierdurch haben wir dann am Anfang sehr viel Wasser verloren weil es einfach durch den sich aufbauenden Druck im Kühlsystem herausgedrückt wurde.

Ich habe diese jetzt mit einem aufgesetzten kurzen Schlauch so modifiziert, das dieser gegen den Deckel dichtet ohne jedoch komplett verblockt zu sein und dadurch einen Schaden durch sich aufbauenden Überdruck in den Kapillaren des Kühlernetzes zu riskieren.

Dies hat dazu geführt das der Wasserabgang deutlich gemindert wurde und in Folge auch das zu heiß werden durch zu wenig Wasser im Kühler.

Aber dennoch müssen wir den hohen Außentemperaturen Tribut zollen indem wir jetzt einfach die Motorhaube einseitig beim Fahren offen lassen.

Ich hoffe ihnen ein wenig Einblick in unsere Technik gegeben zu haben und Verbleibe mit freundlichen Grüßen

P .Heinrichs


Und dann wurde Hudo „in die Mangel“ genommen und wir HERZLICHT in Ankara in Empfang genommen. DANKE SEREF AUTO Hayrettin und sein Sohn Kayhan
Und dann wurde Hudo „in die Mangel“ genommen und wir HERZLICHT in Ankara in Empfang genommen. DANKE SEREF AUTO Hayrettin und sein Sohn Kayhan

63 Gedanken zu „Fahrzeugtechnik

    Klaus Welter sagte:
    15. September 2014 um 10:12

    Ähh, lieber Patrik,
    falls Dir ein kompatibles Radlager unter die Finger kommt, nimm´s mit. Nach meiner Erfahrung neigen die zu Ausfällen. Nun gut, dass Ihr schon regelmäßig Abschmieren lasst. Hatte mein Opa sogar wöchentlich durchführen lassen.
    Toi, toi, toi, Klaus W.

    Gerhard Stoehr sagte:
    12. September 2014 um 06:36

    Guten Morgen Patrik, ein letztes Mal zum Thema: Tachometer.
    Der Besuch beim Uhrmacher gestern hat es bewiesen, Der Tacho aus der guten alten Zeit ist ein „Wegwerfteil“. Entweder er funktioniert oder er muss durch einen neuen Tacho ersetzt werden.
    Damit war und ist jegliche Manipulation ausgeschlossen. Eigentlich klar, – wäre das nur noch heute so!

    Ob der Ersatzteilfundus des Hudson Clubs in den USA eine Lösung des Problems anbieten kann, vermag ich nicht zu sagen. Eine Mailanfrage wäre aber gewiss hilfreich. Gebrauchte Hudson-Tachos sind dabei mit Vorsicht zu genießen, da man nie weiß, ob und wie lange sie noch funktionieren (Schwachpunkt: schrägverzahntes Kronradgetriebe!). Aber vielleicht passt ja irgendein ein markenfremdes Produkt?

    Für Dich bedeutet diese Erkenntnis leider, Du musst zumindest vorerst nach einer modernen Lösung suchen.
    Einen schönen Tag dem ganzen Team!

    Oktagonale Grüße für Dich, zu früher Stunde.
    von Gerhard S.

      Robert sagte:
      14. September 2014 um 21:49

      Hallo Gerhard!

      Die guten alten Teile sind kein Wegwerfprodukt, denn mein Hudson-Tacho 1930 ist heute noch fit und versieht seine Dienste. Zeig mir Produkte von heute, die so lange ihre Funktion ausüben. Die heutigen Sachen sind Weckwerfprodukte und nicht die alten, ansonsten würde Heidi nicht mit einen so alten HUDO (84 Jahre) um die Welt reisen.

      LG
      Robert

    schueller natasha sagte:
    10. September 2014 um 18:13

    Hallo ,ich hatte keine ahnung in welcher rubrik ja hilfe angeboten.natuerlich weiss ich dass die packardwerke in detroit noch kaputter sind als das pleuellager.mein b e r u f ist dinge zu besorgen ,und habe entsprechende museumskontakte.ein aufgeregter leser hat mich schon der luege bezichtigt,also bis jetzt alles gut-und mit vorbehalt angeboten.

      Patrik Heinrichs sagte:
      12. September 2014 um 04:57

      Hallo Natasha, vielen Dank für die angebotene Hilfe, dein erster Beitrag war ewas schwer zu lesen, vielleicht daher. Erstmal hat Gertrud jetzt die Kurierposition für uns übernommen und hoffentlich haben wir Sonntag alles hier. Aber aufgeschoben is ja nicht aufgehoben!!
      Danke

        Barry sagte:
        12. Dezember 2014 um 01:45

        Hope you get this message. There is a bed waiting for you in Adelaide, South Australia. Regards Barry and
        Rosita – Hudson owners.

    Rolf sagte:
    10. September 2014 um 17:39

    Es gibt doch auch Tacho mit Kilometeranzeige als App für Andriod Geräte und dazu noch kostenlos.

    http://beste-apps.chip.de/android/app/android-tacho-android-app,de.meditgbr.android.tacho/

    Gruß aus Berlin ….Rolf.

    Michael Fischer sagte:
    10. September 2014 um 12:18

    Hallo Patrik, da das mit UPS nicht richtig „funzelt“ kannst Du Dich ja zwischenzeitlich um den Tacho kümmern. Einen Fahrrad-Tacho halte ich für keine gute Lösung, selbst bei der GPS-Version braucht man einen Impulsgeber. Vermutlich gehen die auch nicht weiter als 50 km/h und dann noch ständig der
    Batteriewechsel. Ich an Deiner Stelle würde mir einen „richtigen“ GPS-Tacho aus Deutschland mitschicken lassen. Gebe mal bei eBay oder Google: GPS Tachometer 0-999 km ein. Das Ding braucht keinen „Geber“, hat einen Kilometerzähler und kann auf dem Armaturenbrett montiert werden. Achtung, keinen GPS-Tacho aus dem Bootsbereich nehmen, die gehen meißt nicht über 50 km/h und haben auch keinen Kilometerzähler.

    Info fürHeidi
    Bin Berliner und derzeit mit meinem Boot auf dem Finowkanal unterwegs, kurz vor Eberswalde. Morgen hole ich mir dann die Eberswalder Würstchen beim Werksverkauf.

    Grüsse von Michael

      Manfred Brausem sagte:
      10. September 2014 um 13:14

      Ein Fahrrad-Tacho (auch Fahrrad-Computer genannt) ist bei Oldtimern schon fast Standard und funktioniert problemlos, ist sehr preisgünstig und mit wenig Montageaufwand anwendbar. Natürlich sollte man solche auswählen die mehr als 60-80 km/h anzeigen, das stellt kein wirkliches Problem dar. Die Knopfzellen halten ca 1 Jahr, kommt auf die Nutzung an.
      Einen GPS gestützten Tacho hat Team HUDO offensichtlich schon an Bord, nämlich in Form des Navigationsgerätes/TOMTOM oder so, der zeigt ja auch die Geschwindigkeit, aber je nach Typ nicht die zurückgelegte Wegstrecke und darauf kommt es an. Dazu kann Patrik mehr sagen.
      Gruß Manfred

    Robert sagte:
    9. September 2014 um 22:43

    Hallo HHP Team!

    Ich möchte euch noch auf eines aufmerksam machen, wenn ihr das Öl wieder in den Hudo-Motor gebt, solltet ihr unbedingt beachten, dass nach der Demontage der (nachgebaut – laut Bild) Ölwanne und der Ölschöpfwanne, (2 Wannen) beim nachfüllen des Öls zuerst die Ölschöpfwanne gefüllt gehört. Sollte die Ölschöpfwanne nicht zuerst gefüllt werden, haben die Pleuellager beim ersten anlassen, nach der Reparatur, einige Zeit kein Öl und sie laufen trocken (Notlaufeigenschaften – flüssiges Teflon – beschrieben am 04. Sep.). Die Pleuellager beziehen ihr Öl nur von der Ölschöpfwanne, deswegen gehört diese zuerst gefüllt. Diese füllt man über die beiden Motorentlüftungsöffnungen, auf der linken und rechten Seite des Motors. Ist hier ungefähr die Hälfte Menge des Öls eingefüllt, kann der Rest bei der Ölnachfüllöffnung hineingegossen werden, wo es dann direkt in die Ölwanne geht.
    Die Pleuellager und die Hauptlager werden nicht direkt von der Ölpumpe versorgt und deshalb gibt es auch keinen Öldruck bei den Pleuellagern und auch nicht bei den Hauptlagern (das ist alte Technik).
    Noch ein Wort zum Tacho.
    Ich hatte auch ein Problem (ähnliche Geräusche) mit dem Tacho (habe es bereits am 20. Aug. geschildert) und da hat mir dieser Tachodienst geholfen http://www.tachodienst.at/
    Möge das Glück mit euch sein.

    LG
    Robert

      Patrik Heinrichs sagte:
      10. September 2014 um 09:19

      Hallo Robert, das sind ganz tolle Infos, ich danke dir und finde es ganz toll wie ihr uns unterstütz, macht alle weiter so!

      Patrik (gerade mit Grippe im Bett

    Thomas Raith sagte:
    9. September 2014 um 21:13

    hallo Patrik, schau dir mal das an: http://www.modelahouse.com/tech/speedometer/man14-4.html

      Thomas Raith sagte:
      10. September 2014 um 01:09

      Hi, bei dem „Handybastler“ könnte man bestimmt prima schrauben, der hat Platz und bestimmt auch Feinwerkzeug. 😄 Vielleicht gibt’s ja sogar nen Uhrmacher im Ort. Gute Nacht und Gruß aus Berlin

        Gerhard Stöhr sagte:
        10. September 2014 um 08:47

        Aus der Ferne ist da jetzt schwer zu raten …
        Wenn es sich bewahrheiten sollte, so wie es die Zeichnung schon ankündigt, dann ist der gesamte Tachoblock in Alu eingegossen. Somit ist ein Tausch des Kronradgetriebes unten samt Innenvierkant, so gut wie unmöglich.
        Wenn aber bei dem Ersatztacho, „der noch nie gelaufen ist“, der Innenvierkant in besserem Zustand sein sollte, dann muss man sich vielleicht dem mal zuwenden. Erst wenn das dann auch ohne Aussicht auf Erfolg ist, muss eine neue (auch moderne) Lösung her. Diese Übertragung von der Tachowelle auf die Mechanik, mit dem schrägverzahnten Kronradgetriebe, scheint wohl ein Schwachpunkt zu sein.

        Das zu entscheiden dazu sind aber Fachleute gefragt. Ich wundere mich eh, dass sich hier noch kein Tachospezialist gemeldet hat.
        Euch alles Gute, Grüße Gerhard S.

        Patrik Heinrichs sagte:
        10. September 2014 um 09:30

        Hallo Gerhard, leider ist es nicht ganz so,
        das Getriebe des 2. Tacho, der nicht neu ist scheint ein Ding weg zu haben und die Spiralfeder die die Geschwindigkeitswalze zurück auf null stellt ist ausgehakt und mit dem was ich dabei habe bekomme ich es nicht wieder rein, wie gesagt ein Uhrmacher aber bestimmt. dann geht er aber immer noch nicht beim Kilometerzählen…
        Inzwischen haben mir liebe Mitleser hier Explosionszeichnungen zukommen lassen und ich habe einen Plan, sehe aber im Moment aufgrund des Fiebers nicht so gut.
        Aber zusammen mit einem noch aufzutreibenden Uhrmacher werden wir es versuchen den Abtriebsinnenvierkannt zu verpflanzen und auch die Spiralfeder wieder einzuhängen.

        Grüße
        Patrik

    Manfred Brausem sagte:
    9. September 2014 um 11:21

    hallo Patrik,
    wenn ihr schon einen Fahrradtacho habt, dann kann ich folgende Info beitragen:
    Funk-Fahrradtacho funktioniert am Auto aufgrund der Entfernung zw. Geber und Instrument nicht, deshalb einen mit Kabel verwenden.
    Fahrradtachos haben oft nur eine begrenzte Geschwindigkeitsanzeige(manche bis 60 oder 80 KM/h), es gibt Fahrradtachos mit erhöhter Geschw. Anzeige z.B. für Mopeds.

    a) den Magnet aussen an die Bremstrommel eines Hinterrades kleben(2Komonenten-Kleber),
    b) den Sensor an ein Stück Flacheisen anschrauben/befestigen und
    c)dieses Flacheisen an der Bremsankerplatte so befestigen(da gibt es sicherlich irgendeine Schraube, wo noch ein leichtes Flacheisen angeschraubt werden kann), daß der Sensor mit 2-3mm Abstand vom rotierenden Magnet liegt.

    So bleibt der Sensor immer im richtigen Abstand zum mit der Bremstrimmel rotierenden Magneten und macht jede Federbewegung der Hinterachse mit.
    Das Kabel vom Sensor zum Instrument ist natürlich zu kurz, kein Problem, durchschneiden und mit 2-adrigem Kabel(da reicht schon Telefonkabel) verlängern, sodaß die Montage des Instrumentes am Armaturenbrett möglich ist. So habe ich erfolgreich einen Moped-Tacho bei meinem Oldtimer installiert.
    Vielleicht laßt ihr euch mit der anstehenden Pleuellieferung noch einen Mopedtacho + 2-K-Kleber + Reservebatterien mitschicken, falls der schon vorhandene nicht funktioniert oder nur begrenzte Anzeige hat.
    Gutes Gelingen
    Manfred

      Patrik Heinrichs sagte:
      9. September 2014 um 11:28

      Guter Tipp werde ich probieren, hatte es mit der Kardanwelle durchgerechnet und da das untersetzungsproblem. mit der Bremstrommel könnte es gehen, nur das bei ca 160 Grad das Epoxi wieder flüssig wird, und für eine Bremstrommel sind 160 Grad nicht besonders warm…
      Aber vielleicht hilft ja Omas Blumendraht

        Wilf sagte:
        9. September 2014 um 17:20

        Hallo HHP TEAM, bin ein Neuzugang in der Technik-Ecke .Verfolge euer Trip seit
        ERZURUM. wollte schon mehrfach einen Beitrag senden,aber die ,,neuen Medien ,,machen meinen Jahgängen etwas zu schaffen,dann lässt man es wieder .Patrik deine Äußerungen über das Durchschlgen der Federung haben mich dazu gebracht Dir doch einmal zu schreiben. Zu meiner Zeit war das Schmieden eines Blattfederauges noch Bestandteil der KFZ-Gesellenprüfung .So kannst Du Dir sicher eine Vorstellung machen ,daß der Umgang mit den neuen Medien Probleme bringt. Zur Sache : Tacho ist nicht meine Stärke,habe auch die Probleme nicht richtig mitbekommen.Wäre es nicht möglich die Spirale der Tachowelle Dur ch auftragen,bzw..auflöten von Zinn und anschliesendes Feilen auf das notwendige Maß,bzw.die Form de s ausgeschlagenen Vierkant anzupassen?
        PLEUELLAGER: der Lagerzapfen#7 der Kurbelwelle sollte auf jeden Fall 2 mal und zwar um 90 grad versetzt vermessen werden! da die Gefahr besteht,daß das Lager oval wurde,was ich nicht hoffe! Das Pleuelstange würde dann nicht lange halten. Das neue pleuel auf jeden Fall ohne alles anschrauben,mit dem vorgeschriebenen Drehmoment befestigen und mehrfach ohne Schmiermittel bewegen. Abschrauben und das Lager auf Druckstellen überprüfen. Falls erforderlich mit einem Dreikantschaber vorsichtig Material abnehmen,bis ein gutes, großes tragebild erreicht ist .
        FEDERUNG: Ich gehe davon aus,daß derHUDO Blattfedern besitzt. Konnte es. Auf keinem Bild feststellen. Wenn ja, könnte ein Blatt gebrochen sein. Empfehle die Federn seitlich mit einer stahlbürste gut zu reinigen und mit einer Handlampe
        Nahe der Federbriete (mittlere Befestigung )genau zu untersuchen.Bei guter Befestigung sind die Bruchstellen kaum zu sehen. 2.möglichkeit :Die Federblätter sind einfach durch Alter und Belastung erschlafft und müssen durch bearbeiten am
        Amboss und großem Hammer neu gebogen werden(Gesprängt).Die zerlegte Feder,auf der Seite liegend darf sich nur an den Enden an dem darüber liegendem
        Blatt berühren.Alles natürlich nur gültig bei einer aus mehreren Blättern bestehenden Blattfeder. Wichtig! Vorher den Abstand zum Boden an allen 4 Ecken messen und Festhalten.Dies sollte nur ein rathschlag sein,viel Erfolg!

        Manfred Brausem sagte:
        10. September 2014 um 11:15

        2-K Kleber für Magnet an Bremstrommel:
        probier es mit dem 2-K-Kleber aus, der dir zur Verfügung steht, 160°C ist genug, ich habe bisher kein Problem bei meiner Klebeaktion gehabt und die Bremstrommel wird wirklich sehr warm. Die Idee mit dem Blumendraht liegt nahe, wird aber schwierig wegen des geringen Abstandes zw. Magnet und Sensor, ausserdem löst sich der Draht durch Temperatur, Vibration etc. Klar es gibt in unserem hochtechnisierten Land hitzebeständige Kleber z.B. bei http://www.westfalia.de gesehen für 12,99€: „J-B WELD JB Weld Kleber-temperaturbeständig bis 300°C“, aber nicht bei dir vor Ort-oder über Berlin besorgen lassen und der Pleuellieferung beilegen. Wichtiger ist: besorge dir kleine flache Reservemagnete (ca 10-15mm Durchmesser, z.B. Pinnwandmagnete, falls der Magnet beim Fahren fliegen geht. Falls auch die nicht vor Ort zu finden sind, aus Berlin mit der berühmten Pleuellieferung…bei uns gibt es die in jedem Baumarkt-Bastelbedarf…
        Fotos sende ich per email
        mit dem Fahrradcomputer hast du eine gute Alternative
        gute+schnelle Besserung und dann wieder einen freien Kopf für ein gutes Gelingen
        Manfred

    Sepp Pointinger sagte:
    9. September 2014 um 08:30

    warum wollt Ihr euch mit dem Tacho rumärgern. Braucht Ihr den Tacho zwecks Geschwindigkeitsanzeige oder nur als Wegstreckenzähler. Baut doch einen Tripmaster ein (da gibt es die verschiedenstenTypen) .
    z. B. einen „Monit“ , gibt’s in verschiedenen Ausführungen , Taktabnahme von der Kardanwelle od. Radnabe,
    da gibt’s dann auch keinen Ärger mit der Tachowelle.

    Liebe Grüße aus Österreich
    Sepp

      Patrik Heinrichs sagte:
      9. September 2014 um 10:41

      Hallo Sepp, gib mir doch mal eine Adresse in Buchara wo ich einen bekomme, ich fürchte wenn ich auf dem Auto-Basar stehe gucken die mich etwas komisch an wenn ich nach Tripp Master frage… ;O)
      Ich kenne die Dinger natürlich!
      Wir brauchen die Km einfach zum kalkulieren ohne jedesmal in Google Maps eine Koppelnavigation machen zu müssen obe wir noch genug Sprit im Tank haben bis zu nächsten Tankstelle.

      Patrik

        Sepp Pointinger sagte:
        9. September 2014 um 14:00

        Hallo Patrik , die Motorteile gab´s ja auch nicht in Buchara , und wenn die ohnehin möglicherweise über Deutschland am Weg dorthin sind könnte man ev. einen Tripmaster dazupacken.
        Ein Versuch wärs wert. Übrigens der von mir empfohlene „Monit Rally“ ist ein neuseeländisches Produkt ,
        bei denen fährt Ihr dann irgendwann vorbei.
        Sepp

    Gerhard Stoehr sagte:
    9. September 2014 um 05:27

    Guten Morgen Patrik,
    kurze Rede langer Sinn. Ohne geeignetes Werkzeug wird das nichts. Pass auf dass da nichts beschädigt wird. Das Emaillezifferblatt ist empfindlich und Finger weg von den Spiralfedern!! Du solltest Dir die Mitarbeit eines Uhrmachers versichern.
    Wenn die Übertragung von der Tachowelle her nur noch unter Geräuschen möglich ist, sieht das aus meiner Sicht nach einem Verschleiß des Tachogetriebes aus. Vielleicht sind die Zahnräder und/oder der Schneckentrieb abgenutzt? Das wird dann bestimmt keine leichte Sache. Daher nochmal, – hol Dir bitte fachlichen Rat bei einem Uhrmacher vor Ort.
    Alles Gute, Gruß Gerhard S.

      Patrik Heinrichs sagte:
      9. September 2014 um 10:45

      Hallo Gerhard, die Ursache ist ausgemacht, es ist das gegenstück zur Vierkantwelle im Tacho, welches rundgedreht ist. Im anderen tacho ist es OK, daher möchte ich es austauschen.

      Patrik

    Thomas Raith sagte:
    8. September 2014 um 23:53

    hallo Patrik, hier mal wieder ein paar Links, die sollten helfen😉
    http://www.modelahouse.com/tech/speedometer/andrews.pdf
    http://www.modelahouse.com/tech/speedometer/dove.pdf

    Gruß Thomas

      Patrik Heinrichs sagte:
      9. September 2014 um 15:18

      Hallo Thomas ich glaube das waren genau die Sachen die ich brauchte, leider ist das Winkelgetriebe nicht im Detail abgebildet. UND leider fehlt uns dieser tolle Tisch mit dem man die Tachos serviced…. :O)

      Patrik

    Willi sagte:
    8. September 2014 um 23:38

    1. wenn es geht: die „bräunliche“ kleine Abdeckplatte entfernen um einen Blick auf den Antrieb bzw. dessen Funktikon zu erhalten: danach ergibt sich evtl. schon ein Hinweis auf den Ausbau.
    2. Nach Entfernung der 2 kleinen Schrauben inkl. der „gelblichen“ Haltescheibe läßt sich evtl. der Vierkantantrieb herausziehen.
    So würde ich vorgehen.

      Patrik Heinrichs sagte:
      9. September 2014 um 04:53

      Guter Plan!
      Danke

      Berliner sagte:
      9. September 2014 um 18:38

      Sollte es sich hier um Schrauben oder Muttern handeln, was ich auf dem Bild nicht erkennen kann, dann diese aber abschliessenden mit loctite oder sonstigem Kleber sichern!
      Bei den Strassen und Heidi’s Fahrweise😉

    Gerhard Stöhr sagte:
    8. September 2014 um 23:09

    Hallo Patrik,
    immerhin habt Ihr die beiden Tachos noch nicht eigenständig geöffnet. Das ist gut so, denn so ist auch noch nichts versehentlich beschädigt worden.
    Ich bin kein Tachospezialist sondern Uhrmacher und daher gewohnt solche Gehäuse zu öffnen. Dazu muss man erst einmal den Glasrand abziehen. Manchmal geht das ganz leicht von Hand, manchmal aber nur mit einem Trick. Dazu braucht man ein geeignetes Vierkantholz (ca. 2x2cm) und einen kleinen Hammer.
    Einer hält das Gehäuse, der Andere setzt das Holz am Glasrand an klopft gefühlvoll rundherum dagegen. Solange bis der Glasrand sich löst.
    Jetzt lässt sich der Rand und das Glas abnehmen. Danach sollte man die zentrale Schraube auf der Gehäuserückseite lösen, sodass man das Tachowerk nach vorne herausnehmen kann.
    VORSICHT! Bitte über einem Tisch und über einem flachen Karton (Deckel von einer Schuhschachtel) arbeiten, damit ja nichts verloren geht.

    Nun sieht man zumindest mal an das Tachowerk heran und erkennt vielleicht auch schon den Defekt.

    Ab jetzt wird es für mich schwierig, denn wie gesagt ich bin kein Tachofachmann. Vielleicht meldet sich ja aber noch Einer. Eine Überlegung wäre es allerdings wert, mit diesem Problem vor Ort in Buchara zu einem Uhrmacher zu gehen (je älter umso besser). Denn der hat das passende Werkzeug, und so kompliziert ist so ein Tachometer ja auch wieder nicht. Zumal Ihr ja momentan ausreichend Zeit habt!
    Soweit, so gut.
    Gutes Gelingen und viel Erfolg.
    Gerhard S.

      Patrik Heinrichs sagte:
      9. September 2014 um 04:51

      Hallo Gerhard,
      genau so einen Uhrmacher wie Dich könnte ich hier gebrauchen !!
      Die von dir beschriebenen Schritte habe ich bereits während der Kupplungsreperatur gemacht und dabei festgestellt das bei dem Ersatztacho die Rückholfeder (Spiralförmig wie bei einer Unruhe) ausgehängt ist die den Geschwindigkeitsrolltacho zurückstellt. er arbeitet nach dem altbekannten Wirbelstromprinzip per rotierendem Magnet.

      Diese runde Scheibe mit den zwei Löchern so dachte ich hält den Tachoantrieb und ich brächte sie nur herausschrauben was mir mit einer langen Spitzzange auch gelänge, aber es geht einfach zu schwer und ich habe den Versuch dann abgebrochen um nix zu beschädigen. Also werde ich als nächstes versuchen die Abdeckplatte mit etwas sehr flachem spitzen abzhebeln um hineinzuschauen, ev ist dort noch eine Halteschraube.

      Patrik

    Annegret Kruse sagte:
    8. September 2014 um 21:54

    Hallo Heidi, Wolfram sagte du sollst dir einen Fahrradtacho besorgen.
    Viel Erfolg! Ganz liebe Grüße. Anne und Wolfram

      Patrik Heinrichs sagte:
      9. September 2014 um 04:53

      Haben wir bereits im Iran, aber es gibt keinen Punkt am Radträger wo wir ihn festmachen können.
      Und an der Kardanwelle würde er die 2,5 fache Geschwindigkeit anzeigen, da die Hinterachsübersetzung mit 5,1/1 zu hoch ist

    Hilfe, Techniker ! « Heidi Hetzer fährt um die Welt sagte:
    8. September 2014 um 21:18

    […] Fahrzeugtechnik […]

    Patrik Heinrichs sagte:
    1. September 2014 um 13:53

    2,5 mm scheint die magische Zahl zu sein, so lang sind die Korken jetzt auf jeder Seite von Mansur dem Chefmechaniker bearbeitet worden und die Kupplung GEHT JETZT!!

    Hurra!

      Manfred Brausem sagte:
      1. September 2014 um 14:13

      GRATULIERE! good job, da fällt allen ein großer Stein vom Herzen, jetzt noch die Probefahrt überstehen und dann kann es weitergehen. Bei den geübten Ratgebern kommen doch einige wichtige Informationen zusammen, auch wenn die nicht immer genau übereinanderpassen, das liegt halt am Alter des Autos, der Informationen und der Ratgeber(Mitlesen sind natürlich ausgeschlossen). Gut zu wissen, daß Robert einen Great Eight hat und damit 1:1 Ratschläge geben kann. Die NASA hat auch eine Raumstation am Boden stehen, an der Reparaturen zuerst ausprobiert werden, bevor die Jungs im All mit dem Schraubenschlüssel losgeschickt werden….also Robert, bist du bereit?😉
      Dann verziehe ich mich mal wieder auf die Rückbank(dort wird es offensichtlich jetzt enger).
      Gute Fahrt
      Manfred

    Manfred Brausem sagte:
    31. August 2014 um 18:49

    hallo Team Hudo,
    habt ihr für die weitere Reise sowas wie Sandbleche dabei? einen Sandanker, 30m Seil und eine Handwinde?
    sieht ja so aus, als wenn ihr die Kupplung schaffen könntet und wo ihr derzeit bei einer werkstatt seid, könnte sowas noch vorbereitet werden, einen Anker kann man selbst bauen, Patrik weiß schon, was gemeint ist.
    ich drück die Daumen.
    Manfred

      Patrik Heinrichs sagte:
      31. August 2014 um 18:55

      Danke Manfred für die Tips, etwas verunsichert bin ich bei der Füllmenge der Kupplung, unser Manual sagt 1/8 pint Öl + 1/8 Pint Diesel mach zusammen ca 118ml
      Kannst du nochmal nachschauen/rechnen??

        Manfred Brausem sagte:
        31. August 2014 um 20:25

        ok, ich habe die Angaben aus: techn specifications zum Hudson Great Eight 1930, 8 Zylinder, den Teil für die Kupplung habe ich daraus entnommen, 1 us-pint(uk-pint ist leicht anders)=0,4731 Liter, 1/2 pint =0,2365 Liter, gerundet 0,24 Liter, das ist wirklich nicht viel, ich wundere mich auch, soll aber wohl reichen, umso wichtiger ist die ständige Kontrolle,
        viel Glück, bin richtig gespannt, obs so klappt!
        die techn spec könnte ich komplett senden, wenn ich eine email adresse wüsste, eine pdf kann man hier nicht anhängen/einfügen-oder?.

        Patrik Heinrichs sagte:
        31. August 2014 um 21:29

        Ich hab ebenfalls ein Workshop Manual für den Hudson streight (Suoer) EIGHT und darin steht 1/8 +1/8 pint Öl und Kerosin (DIesel)
        Seltsam aber 120 und 240 ml ist schon ein Unterschied…

        Gruß

    Robert sagte:
    31. August 2014 um 17:05

    Hallo Team HHP!

    Habe soeben gesehen, dass ihr die originale Korkkuplung noch habt.
    Beim schleifen des Korks, sehr genau im rechtem Winkel zum Antrieb schleifen, ansonsten greift die Kupplung nicht exakt und beim anfahren „rattert“ die Kupplung und damit das ganze Hudo.
    Es ist eine Ölbadkupplung und dazu benötigt man 0,2 Liter Kupplungsflüssigkeit (nicht mehr als 0,2 L.).
    Diese Flüssigkeit wird je zur Hälfte mit leichten Motoröl und die zweite Hälfte mit Kerosin zusammengemischt.
    Die Kupplungsflüssigkeit gehört ca. alle 8.000 – 10.000 Km gewechselt.
    Ich wünsche euch noch einen unfallfreien Reise und möge der Kupplungsschaden der einzige sein, den ein Hudson ist ein zuverlässlicher Partner .

    LG
    Robert

      Patrik Heinrichs sagte:
      31. August 2014 um 18:52

      Danke Robert für die Tips, das deckt sich nicht mit dem workshop manual 1/4 pint insgesamt also 118ml.
      Leider sheitert es schon am Messbecher.. also Pi mal Daumen.. Allerdings haben wir es zu gutmeint und die Korken sind zu lang, so dass die Kuplung nachdem wir fertig waren nicht mehr trennte…..

      Also alles NOCHMAL Morgen..

      Das mit dem Planschleifen ist ein SUPERTIP könntest du mir bitte per Luftfracht SCHLEIFPAPIER UND EINEN kLOTZ schicken?? beides gibt es hier nicht…

      Es ist also etwas schwieriger als die meisten denken

      Gehe jetzt nach 12 Stunden mal Essen..

      PAtrik out

        Petra aus Wunstorf sagte:
        31. August 2014 um 20:47

        …sollte es immer noch an Messbechern scheitern, bin ich sicher, dass im Krankenhaus sicherlich ein entsprechendes Behältnis auf den Einsatz bei Hudo wartet…..:-)
        TOI TOI TOI
        Petra

        Robert sagte:
        31. August 2014 um 21:23

        Hallo Patrik!

        Natürlich verstehe ich eure Lage und das es nicht alle technischen Möglichkeiten gibt.
        Wollte euch nur mit einen Tipp helfen und nicht schulmeistern.
        Zur Menge der Kupplungsflüssigkeit kann ich nur sagen, dass ich bei meinem Hudson Great eight 1930 diese Füllmenge von 0,2 Liter einfülle. Ich habe noch ein eigenes kleines Fläschchen für die Hudsonkupplung wo darauf steht „CLUTCH FLUID FOR HUDSONS 6 FL. OZ. – Rückseite – HUDSON CLUTCHES SHOULD BE DRAINED AND REFILLED EVERY 5000 MILES 6 OUNCES IS THE CORRECT AMOUNT“
        Den kleine Behälter mit der neuen Kupplungsflüssigkeit habe ich mit einen Messbecher ausgelitert und das Ergebnis war 0,2 Liter.
        Das Fläschchen kann ich euch nicht mit der Luftpost schicken, es ist das letzte und ich muss selber schauen wo ich wieder eines bekomme.
        („Eure psychische Anspannung muss enorm sein und dann sind noch diese Besserwisser !!“)
        Viel Erfolg.

        LG
        Robert

        Patrik Heinrichs sagte:
        31. August 2014 um 21:42

        Hallo Robert, ich werde es mal mit einem Mittelding aus allem versuchen, Luftfracht ist Lieb gemeint, aber wenn ich sehe wie hier die Menschen behandelt werden die in Fluzeugen reisen, will ich lieber NICHT wissen wo mein Ersatzteil landet…
        Nur so am Rande mein INNIG geliebtes Victorinox Multitool, was ich ja nicht im Handgepäck haben darf, ist aus meinem eingecheckten Gepäck auf dem Flug hier her GEKLAUT worden… wahrscheinlich nennen sie es „Entfernung von Gefahrgut“ ohne den Eigentümer zu informieren…

        MIST

        Gudrun sagte:
        1. September 2014 um 01:32

        Kein Witz und keine Klugscheißerei!
        Frage Heidi, ob sie eine Glas-Nagelfeile mit hat. Die schleift Kork wunderbar ohne zu bröseln.
        Wenn nicht, kann vielleicht die Reception helfen.
        Good luck!

      Thomas Raith sagte:
      31. August 2014 um 20:39

      @Patrik:
      Hier ist der Hudson Great Eight Link zu den technischen Spezifikationen: http://hetclub.org/burr/referencesheets/1930_hudson_great8_mech_specs_ref_sheet35_feb.pdf

        Patrik Heinrichs sagte:
        31. August 2014 um 21:38

        Hallo Thomas, DANKE das ist ja Gold Wert!!
        Würde dich gerne umarmen, bin aber noch ein weing ölig und dreckig!

        Patrik

        Thomas Raith sagte:
        1. September 2014 um 02:07

        Hier noch die Bedienungsanleitung mit Schmierplan😉
        Im übrigen ist Kerosene kein Kerosin sondern Petroleum😉

        http://hetclub.org/burr/manuals/1931_hudson_8_instruction_book.pdf

        http://hetclub.org/burr/manuals/1930-1933_hudson_service_operations_manual.pdf Lektüre zum Lesen

        Thomas Raith sagte:
        1. September 2014 um 03:24

        @Patrik:
        http://www.billdavis.org/MGTA/Cork.html
        zur Veranschaulichung, ob die Werte für den Hudson stimmen, hab ich nicht gefunden

        0.156 inches = 3.9624 millimeters
        0.375 inches = 9.52500 millimeters
        (1/8) inch = 3.17500 millimeters

        anscheinend ganz wichtig, die bestückte Kork-Scheibe in Öl baden, 24 Stunden😦

        toni sagte:
        1. September 2014 um 04:28

        du bist ja echt der knaller. kanntet ihr euch vorher? du hast ja wahre schätze zu bieten. allein schon daß du immer ansprechbar bis, ist sicherlich eine große hilfe. mit deinen technischen hilfen geht es bestimmt bald weiter, auch an dich ein dankeschön.

        Patrik Heinrichs sagte:
        1. September 2014 um 07:51

        Hallo Thomas,,

        habe alles bekommen und bin TAUSENDMAL dankbar, Wir werden gleich mal sehen wie wir die Korken dünner bekommen und dann geht es weiter…

        Patrik

    Michl S. sagte:
    21. August 2014 um 13:16

    habs schonmal hier geschrieben, aber der beitrag scheint aber verschwunden zu sein. ich denke das seltsame geräusch aus dem tacho rührt von einer ungeschmierten tachowelle her. ein tropfen öl wird vermutlich helfen. hört sich so an, als ob die (vermutlich flexible) welle immer wieder hängenbleibt und sich dann bei weiterer torsions-spannung irgendwann doch dreht, wodurch dann das geräusch entsteht. viel erfolg und grüße aus franken,

    michl

      Patrik Heinrichs sagte:
      22. August 2014 um 22:29

      Neee, die neue Welle wurde in Ankara beim Einbau extra mit zähflüssigem Fett geschmiert,

    Helmut Detmering sagte:
    20. August 2014 um 07:24

    Hallo, hätte einen Hinweis zum Zusatztank, der nicht leer wird. Hat der Tank eine Belüftung?
    Wenn nicht, kann der Tank beim Entleeren durch den Außendruck zusammen gedrückt werden, so dass sein Volumen dann durch die Formänderung kleiner wird.

    Robert sagte:
    20. August 2014 um 01:48

    Hallo Team HHP!
    Ich verfolge die Fahrt seit Anfang und bin begeistert von ihrem Abendteuer.
    Besonders freud es mich, dass das Auto ein Hudson 1930 ist, den ich habe den gleichen, nur als Coupe.
    Leider haben sie nicht in Österreich, in Bad Zell, einen Zwischenstopp eingelegt, denn ich hätte sie gerne mit meinem Hudson besucht.
    Ich fahre im Jahr ca. 1000 -1500 Km mit meinem Hudson Great eight und habe wenig Probleme, obwohl das Motorüberhitzen, das kenne ich auch.
    Die Ursache des Tachoproblems vermute ich ist, dass der Vierkant, (oder ist es ein Dreikant, ich weis es nicht mehr ganz genau) der Tachowelle nicht zur Gänze im Tacho steckt, deswegen „rattert“ der Vierkant im Tacho, wobei der Vierkant der Welle, das Ende der Aufnahme im Tacho ausreibt. Eine Abhilfe wäre, wenn die Seele der Tachowelle verlängert würde, somit steckt der Vierkant der Welle weiter in der Tachoaufnahme und es gibt kein überspringen mehr.

      Patrik Heinrichs sagte:
      23. August 2014 um 07:53

      Hallo Robert,
      vielen Dank für deinen Kommentar, beim ersten Tachoausfall ist eine gebrochene Welle die Ursache gewesen. Die neue Welle funktioniert immer noch und geht auch satt in den Tacho rein und kann durch den Überwurfring fixiert werden. Nur machte der Tacho ebend 600 km später schreckliche Geräusche. desshalb habe ich ein paar tropfen Öl durch die hinter mittlere Schraube hinein gegeben. Hatte so für 250 km auch geholfen, dann wieder dasselbe Geräusch bis zum Ausfall 50 km später.
      Der neue Tacho macht dasselbe Geräusch und geht gar nicht, obwohl die Welle OK ist.
      Allerdings hatte dieser Tacho auch zu Anfang das Problem dass die Geschwindigkeitsskala sich frei bewegte ohne auf Null zurück zu gehen bevor er überhaupt eingebaut war.
      Gruß

    Josef K. sagte:
    19. August 2014 um 18:45

    Hallo an Frau Heidi, an ihren – ich hoffe – inzwischen Co-Piloten FOR AROUND THE WORLD – und natürlich an Hudo.

    Einfach SPITZE ………. und WAS FÜR EIN BEISPIEL!!!!!!!!!!

    Dagegen ist Udo Jürgens „mit 66 Jahren“ doch noch ein „Baby“.🙂

    Ich drücke die Daumen für dieses Abenteuer. Gute Reise, viele wunderbare Begegnungen und
    eine gesunde Wiederkehr.

    Herzliche Grüße aus dem nun fernen Deutschland
    Josef K.

    PS: Da ich ein Flugverrückter bin – sollte ich doch …… mit 77 Jahren die Strecke mit dem Flieger abfliegen.

    Martin sagte:
    19. August 2014 um 13:10

    Mich würde interessieren wie der Wagen modifiziert wurde. Welche Umbauten wurden an Karosserie, Fahrwerk, Innenraum und Motor durchgeführt. Leider gibt es hierüber kaum Informationen. Dabei ist es doch Hudo der die meiste Arbeit leistet, daher sollte der Leser ihn etwas besser kennenlernen. Allzeit gute Fahrt!

    Martin

    Manfred Brausem sagte:
    17. August 2014 um 20:29

    hallo Team Hudo,
    schön, daß jetzt der Bereich „Fahrzeugtechnik“ lebt.
    Das am Anfang etwas lückenhafte Bild hatte ein wenig irritiert, man konnte sich keinen logischen/richtigen Reim aus den Infos machen. Das löst sich jetzt auf. Inzwischen sind schon einige Daten, durchgeführte Verbesserungen usw. zum Fahrzeug beschrieben worden.
    Weitere Daten kann ausserdem jeder selbst im Internet nachlesen, z.B. http://www.hudsonmotorcar.org und Hudson Reference Sheet No. 35 – (February, 1930) mit allen mechanical specifications etc.

    Mit solchen Nachfragen sollten wir Team Hudo nicht belasten, die haben genug zu tun.

    Aber wenn Ihr, Team Hudo eine Frage/ein Problem habt, dann könnt ihr das hier formulieren, wir machen dann gerne für euch Recherche, und ihr könnt euch inzwischen um euer Vorwärtskommen vor Ort kümmern.

    Elegant finde ich die Führung der Gastlandflagge am rechten Kotflügel. Segler wissen, daß man die Gastlandflagge aus Höflichkeit und nach alter Seefahrertradition an Steuerbord fährt(das ist die rechte Seite).
    Weiterhin gute Fahrt
    Manfred

    Thomas Raith sagte:
    17. August 2014 um 18:54

    Na fangen wir doch mal an!
    Thema Kraftstoff
    Die Benzintanks haben welches Volumen?
    Gibt es eine Tankuhr oder gibt es nur ein Messstab oder etwa gar nichts von beiden?
    Der Verbrauch liegt bei geschätzten 30 Litern/100km, gibt es genauere Zahlen?
    Bei https://www.spritmonitor.de/ gäbe es ein einfaches Tool, um den Benzinverbrauch/Betankungen einfach online zu verwalten.
    Hat das Fahrzeug eine mechanische Benzinpumpe? Fallbenzin?

    marlaheidiswebmaster sagte:
    17. August 2014 um 12:40

    Ralph von Muehldorfer sagte: 10. August 2014 um 11:33
    Zu geringen Kühlleistung! Darüber würde ich nachdenken, so lange Du in der Zivilisation der westlichen Welt bist. In Istanbul findest Du sehr gute und pfiffige Automechaniker, die Euch helfen können und manchmal sogar Deutsch sprechen, weil sie jahrelang in Deutschland gearbeitet haben:

    Zuerst einmal müsst Ihr das Problem analysieren:

    1. habt Ihr einen neuen Termostaten drin? Das ist ein Muss! Ältere Termostaten bleiben oft hängen und
    dann ist die Reise schnell zu Ende.

    2. ist der alte Kühler innen verkalkt, verschlammt oder von außen dreckig, dass er die erforderliche
    Kühlleitung nicht bringen kann? Ist die Farbe des Kühlers noch schön schwarz oder schon größtenteils
    abgeblättert? Schwarz (Wämeleitfarbe verwenden) leitet die Hitze besser ab. Evtl. einen neuen Kühler
    einbauen. Wenn nicht verfügbar, dann den alten ausbauen lassen, reingen und entkalken lassen
    (Vorsicht wird dann evtl. undicht, weil der Kalk das alte Ding zusammen hält). Gleich die Kühlflüssigkeit
    und den Frostschutz prüfen lassen. Hier ein verbessertes Kühlmittel:
    http://www.sandtler24.de/evans/evans-auto-cool-180-5-liter.html
    Es gibt aber auch Meinungen dazu, dass es überflüssig ist, wenn das Kühlsystem an sich o.k. ist:
    http://www.ford-st-forum.com/forum/showthread.php?19912-Evans-180%C2%B0C-K%C3%BChlmittel-ohne-Wasser

    3. ist das ganze Kühlsystem konstruktionsbedingt nicht ausreichend oder insgesamt fehlerhaft?
    – z.B. entsteht eine Hitzestau unter der Motorhaube, also im oberen Teil des Kühlers?
    – hat der HUDO einen Zusatzlüfter und arbeitet der zuverlässig? Wird oft termostatisch gesteuert und
    dieser Schalter ist evtl. defekt. Vorsichtshalber eine Brücke und einen Schalter am Armaturenbrett
    einbauen lassen, damit Ihr den Lüfter von Hand einschalten könnt.
    – wäre evtl. der Einbau eines (zusätzlichen) Ölkühlers eine geeignete Maßnahme?
    – Habt Ihr geeignete Anzeigeinstrumente, die z.B. Thermometer der Öl- und Wassertemperatur?
    – Ich würde zusätzlich einen billigen Termometer beschaffen und einmal unter die Moterhaube im
    höchsten Punkt des Motorraumes platzieren. Vielleicht ist es zu heiss unter der Haube?

    Diesem Thema würde ich insgesamt allergrößte Aufmerksamkeit schenken. In Istanbul bekommt ihr noch alles, was Ihr baucht. Danach wird es sehr schwierig. Notfalls noch ein paar Wochen in Istanbul bleiben, bis die Sache geklärt ist. Wenn Ihr Hilfe in Istanbul braucht, wendet Euch an Frau Oeger von Oeger Tours. Das ist ene klasse Frau. webanfrage@oeger.de

      Burschi sagte:
      14. September 2014 um 21:35

      Wie es jetzt aussieht, geht es mit Tacho und neuem Pleul wieder voran.
      Auf die nächsten 1000er Kilometer.
      Wir sind in Gedanken bei Euch

Kommentare sind geschlossen.