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Heidi’s Start zur Weltreise 2014

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Äquator überquert: Kompass springt von S auf N

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heidi-heuteÜber die Satellitenkommunikation der Golden Karoo kam am 21. Januar eine Nachricht von Heidi. Sie schreibt uns:

Heute ist ein denkwürdiger Tag.

Clärenore wäre 116 Jahre alt geworden.
Heidi hat vor einem Jahr die Krebs OP überstanden und ist kerngesund.

Der Schiffsmotor ist zur Probe ausgeschaltet worden, wir sind nur noch mit 2 kn dahingeschliddert, und wieder angesprungen, und wir fahren wieder mit 14,2 kn. Seit einer Woche nicht ein Schiff gesehen.

Alarm, alle in die Boote. Schwimmweste an, ein heilloses Durcheinander.

Barbecue, um Punkt 18:30 Uhr zu Beginn, fängt es an in Strömen zu gießen. Schnell haben die Matrosen eine Plane über das Deck gezogen, die aber bald zerriss. Damit fiel der Grillabend ins Wasser. Bei dieser Aktion ist Spotti aus Versehen mit abgedeckt worden. Nach einigen Gläsern Wodka (die Mannschaft besteht nur aus Polen) habe ich keinen Rundgang mehr gemacht. So ist Spotti wohl irgendwann ausgegangen. Ich habe es erst am Morgen festgestellt und bitte um Entschuldigung.

Zeitumstellung auf der Golden Karoo, es war ja nicht mehr zum aushalten, morgens um 8:30 Uhr geht endlich die Sonne auf. Früstueck um 7:30 Uhr im Dunkeln.

Langsam passen wir uns Europa an. Noch eine Woche kann ich an der Reling im Tshirt stehen bei 32 Grad. Im Schiff ist es kalt, dank der Klimaanlage. Aber draußen ist es herrlich warm. Die Sonne brennt und es sind 32 Grad im Schatten. Wie lange wohl noch, in 4 Tagen sind wir auf der Höhe von Dakar.In Vigo wird mich wohl der Schock treffen. In Walvis Bay hat mir der Rallyefahrer eine Firmenjacke geschenkt. Damit kann ich überleben.

Der Äquator ist am 20.1. um 15:57 Uhr überquert worden, es hat nicht gerumpelt, aber auf mein Bitten hin, ein kurzes Signal. Der Kompass ist von S auf N umgesprungen und zählt hoch anstatt runter. Ich wollte eine Flaschenpost senden, ist aber verboten.

Halbzeit und 11:30 Uhr ist Mahlzeit. Wie ihr seht ist es aufregend auf See. Steuerbordseite, grün, sollte ein Schiff auftauchen, war aber nicht zu sehen.

Ansonsten ist noch erwähnenswert, dass wir abends alles verdunkeln müssen, damit die Piraten uns nicht sehen. Es hat gestern eine Attacke auf ein Schiff in unserer Nähe gegeben, an der Elfenbeinküste. Hinter dem Äquator herrschen nun andere Wind- und Strömungsverhältnisse. Wir fahren nur noch mit 12 kn.

Der Pilot sagt, dass wir am 29.1. abends in Vigo anlegen. Super, da kann ich gleich am Montag Morgen loslegen.

Rückkehr nach Europa nach über 2 Jahren

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Heidi und Hudo verlassen demnächst Afrika, und zwar mit dem Containerschiff Golden Karoo. Mit diesem Link

http://www.marinetraffic.com/en/ais/home/centerx:17.9791/centery:-33.49905/zoom:8/mmsi:538090452/shipid:716148

kann man die Fahrt verfolgen. Ab Ende Januar gehts durch Spanien und Frankreich (vielleicht Portugal) in Richtung Heimat. Die Route steht noch nicht fest. Wen kann Heidi auf dem Weg besuchen? Gibt es Ideen, Kontakte? Unterwegs mit dem Frachtschiff wird Heidi kein Internet empfangen, aber ab Vigo ist sie wieder online. Man kann ihr unter meet.heidi.along.the.way@gmail.com direkt schreiben oder ein Kommentar hinterlassen.

golden-karoo

Clärenore Stinnes – wer kennt sie noch nicht?

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Heidi wurde inspiriert durch und fährt auf den Spuren der zähen Abenteurerin Clärenore Stinnes. Wer ihre Geschichte noch nicht kennt, hier ein interessanter Bericht.

Wie geht’s Heidi in Südafrika ?

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seapointHeidi schreibt uns nicht immer, aber wer direkt fragt, bekommt auch eine Antwort. Alexander schrieb ihr und bekam diese:

„Danke, Alexander, daß DU wenigstens verstehst, daß ich nur mit Hudo und nur von Westen nach Berlin zurück kehre. Ja, es geht mir sehr gut. Wem ist es schon vergönnt jeden Tag den Tafelberg live vor Augen zu haben. Wenn morgens mal nicht die Sonne scheint, dann spätestens mittags. Aber da erst Frühling ist, braucht man immer noch ein Jäckchen. Aber ich bin nicht glücklich. Ich schwirre so im luftleeren Raum herum und komme nirgends an. Ich habe ein Bett, aber kein Zuhause. Ich habe viele Freunde und Bekannte, aber nicht meine Familie und besten, langjährigen Freunde. Ich habe keine Arbeit die mich mein Leben lang erfüllt hat, nur hier und da Handlangerarbeiten. Der Sinn meiner Weltreise ist etwas vernebelt, denn es sollte jeden Tag vorangehen, wie bei einer Rallye, jetzt bin ich schon längst adW, aus der Wertung. Ich kann nicht Urlaub machen, weil ich innerlich nicht frei bin. Könntest Du Urlaub machen und Dich amüsieren, Alexander, wenn Deine Frau neben Dir schwer krank ist? Ich weiß, das ist ein übertriebener Vergleich, aber mir geht es so. Zwillinge sind so. Aber nun zu Deinen Vorschlägen. Der Reservemotor ist im letzten Jahr in Melbourne, Ferntree Gully von Mikel Martin und seinem Freund Colin astrein überholt worden. Ich habe nie auf ihn zurück gegriffen, weil ich im Hinterstübchen immer „Afrika“ das große Ungewisse hatte. Nun ist es soweit. Der Motor ist schon in Johannesburg, kommt aber nicht durch den Zoll, weil er gebraucht ist. Man möchte nur neu, so wie in Japan. Das dauert jetzt halt noch ein bisschen und es ist schade, weil im Moment so schöne Veranstaltungen sind an denen ich mit Hudo teilnehmen könnte. Und das Wetter in Namibia und Botswana noch nicht zu heiß ist. Aber ich bin ja Kummer gewohnt. Wenn ich denn dann für 3 Monate gen Norden fahre, wird der andere Motor mit neuen Kolben aus USA fachgerecht repariert und das, höre und staune, in AFRIKA, wo die Chilenen gesagt haben, da hilft Dir keiner mehr. Haha. Ich nehme dann beide Motoren im Container nach Spanien mit und lasse einen bei einem netten Opel Kollegen in Vigo.“

Wollt ihr Heidi auch schreiben? Benutzt das öffentliche „Kommentieren und Diskutieren“. Es wird garantiert von unserer Weltreisenden gelesen. Wer mag, bleibt anonym.